Fortsetzung: Breites Spektrum dank reicher Erfahrung
Auch an den anderen Standorten der Ordensgemeinschaft - wie z.B. Herten-Westerholt, Bad Ems, Diestedde, Kassel, Ahaus, Menden
oder Geseke - wurde die Tischlerei zunehmend tätig, und das ist sie bis heute. Johannes Schmidt schnitzte auch die überdachte
Muttergottes im Park des Bergklosters. Nach 24-jähjriger Tätigkeit in Bestwig ging er in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernahm
1995 der Holzbetriebstechniker und Tischlermeister Niko Jäkel. Seitdem haben in der Tischlerei bereits neun Auszubildende ihre
Gesellenprüfung bestanden. Drei von ihnen erhielten bei dem Wettbewerb "Die gute Form" sogar einen Preis.
Erst Ostern 2000 zog die Tischlerei an ihren heutigen Standort zwischen Kloster und Besucherparkplatz. Der jetzige Bau ist
1000 Quadratmeter groß, verfügt über 650 Quadratmeter Produktionsfläche und wurde zu einem großen Teil in Eigenleistung
erstellt. - Außer den Elektroinstallationen, dem Dach und den Heizungsarbeiten. Nach einem halben Jahr Bauzeit konnte das Gebäude
bezogen werden.
Neben dem Tischlermeister decken heute zwei Gesellen und ein Lehrling den Großteil des Bedarfs an Tischlerarbeiten im Bergkloster
Bestwig und den weiteren Einrichtungen der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel ab. Dabei kann der Betrieb auf einen großen
Erfahrungsschatz zurückgreifen: nicht nur aufgrund der Geschichte, sondern vor allem wegen der völlig verschiedenen Anforderungen
der ordenseigenen Einrichtungen - zu denen Schulen, Seniorenheime und Kliniken zählen. Dieses Spektrum bietet die Tischlerei SMMP
inzwischen auch externen Kunden an. Wer sich für die Arbeit des Betriebes interessiert, ist
herzlich eingeladen, vorbeizukommen.